Begriffsbestimmung: Im
Englischen wird der Wort "Mnemonic" in
der Bedeutung "einprägsamer
Platzhalter" benutzt. Fremdwörter-Duden: Mnemotechnik:
Kunst, das Einprägen von Gedächtnisstoff durch
besondere Lernhilfen zu erleichtern. In der hed.chip Software werden Bausteine intern durch
einen Zahlenkode identifiziert. Ein
"Bausteinmnemonic" ist ein Platzhalter,
der genau für einen bestimmten Baustein steht.
hed.chip bemüht sich, den Baustein im
Programmiersockel zu identifizieren. Er wird die
Programmierung eines Bausteins, der nicht mit dem in
der Kommandozeile angegebenen Mnemonic
übereinstimmt, ablehnen. Dies dient dem Schutz der
wertvollen Bauteile. Der Schutz ist allerdings nicht
absolut, da bereits für den Test die
Versorgungsspannung und je nach Mnemonic in einigen
Fällen auch die Programmierspannung angelegt werden
muß. Es ist also sehr wichtig, daß das richtige
Mnemonic angegeben wird. Wenn Bausteine trotz Angabe
des richtigen Mnemonic nicht erkannt oder nicht
programmiert werden, kann es sich um einen
geschützten Baustein handeln. Die meisten
geschützten Bausteine sind entweder nicht mehr
identifizierbar oder scheinbar leer. Details zu dem
Verhalten bestimmter Bausteine sind im zweiten
Kapitel näher beschrieben.
hed.chip gibt eine Liste der verfügbaren Mnemonics
aus, wenn das Programm nur mit dem
Schnittstellenparameter aufgerufen wird. Beispiel:
hedchip /b ; gibt Liste der
Mnemonics aus