menuhedchip
Elektronik von hed

 

Universalprogrammiergerät hed.chip, Version 3.24 hed-chip

Adapter für PLCC, SOIC, TSOP, TQFP

Adapter

Bedienungsanleitung zum Programmiergerät

Anleitung

Beratung - direkt vom Entwickler !

Beratung

Liste der programmierbaren Bausteine

Devicelist

Download Software zum Programmiergerät

Download

Kauf ohne Risiko !

Garantie

Interessante Links

Links

Beschreibung Software zum hed.chip

Software

Technische Daten zum hed.chip

Spezifikation

Lohnt sich ein Update? Sehen Sie nach, was es Neues gibt !

Upd. Info

Zubehör zum Programmiergerät

Zubehör
Preisliste Preise
Bestellformular Bestellen
Fragen, Wünsche? Nehmen Sie mit uns Kontakt auf ! Kontakt
Suchen:

 

  

vorheriges Kapitel   Inhaltsverzeichnis   nächstes Kapitel

Atmel AVR-RISC Microcontroller

Diese neue Microcontroller Familie basiert auf einer Weiterentwicklung der Peripherie der MCS51 Familie und einem neu entwickelten Prozessorkern. Der Prozessor wurde auf optimale Unterstützung durch die Programmiersprache C optimiert, wird aber auch von Assembler Programmierern als komfortabel empfunden.

Die AVR-RISC-Controller verfügen über FLASH Programmspeicher und EEPROM Datenspeicher. Sie können sowohl parallel mit einem Programmiergerät als auch seriell IN CIRCUIT programmiert werden. Beide Speichertypen und die Bausteinoptionen können mit hed.chip programmiert werden. Die Löschfunktion haben beide Speichertypen gemeinsam. Das heißt, Löschen des FLASH-Programmspeicher löscht automatisch auch den EEPROM-Datenspeicher und umgekehrt.

Zur Zeit sind folgende Mitglieder dieser Familie voll verfügbar: AT90S1200, AT90S2313,  AT90S4414 und AT90S8515. Weitere Typen sind angekündigt. Zur Programmierung des FLASH-Programmspeichers werden die Mnemonics /gavr20 (Bauform DIP20) bzw. /gavr40_2 (Bauform DIP40), für den EEPROM-Datenspeicher die Mnemonics /gavr20e bzw. /gavr40e_2 benutzt.

Lockbits und Fuses

Der FLASH-Programmspeicher kann mit Lockbits gegen Veränderung und Auslesen geschützt werden. Mit zwei Fuses können weitere Optionen eingestellt werden. Diese Fuses können nur mit einem Programmiergerät, nicht IN CIRCUIT via SPI programmiert werden. Der Parameter /s kann benutzt werden, um im Anschluß an die Programmierung des FLASH-Programmspeichers diese Optionen zu aktivieren.

Parameter Lockbits Funktion
S1 1 schützt FLASH Programmspeicher gegen weitere Programmierung
S3 1 + 2 schützt gegen Auslesen des Programmspeichers. S3 beinhaltet automatisch S1
S4 RCEN AT90S1200/2313: aktiviert den internen Oszillator des Watchdog Timer als Taktquelle für den Prozessor. Dann arbeitet der Controller ohne externen Quarz mit einer Taktfrequenz von ca. 1MHz.
S4 SPI disable AT90S4414/8515: Schaltet die IN CIRCUIT Programmierbarkeit ab.
S8 SPI disable AT90S1200/2313: Schaltet die IN CIRCUIT Programmierbarkeit ab.
S8 FSTRT AT90S4414/8515: verkürzt die RESET-Wartezeit nach einem PowerOn. Sinnvoll bei schnell startenden Taktquellen, z.B. Keramik-Resonatoren.

Diese Optionen können in beliebiger Kombination benutzt werden. Dabei kann man entweder die Werte selbst addieren oder den Parameter mehrfach in der Befehlszeile benutzen.

hedchip /gavr20 /p/v/e /s15 yourapp.bin ; Lockbits, SPI disable und RCEN programmieren
hedchip /gavr20 /p/v/e /s3/s4/s8 yourapp.bin ; entspricht Programmierung mit /s15

 

Wenn der FLASH Programmspeicher ausgelesen wird, speichert hed.chip den Zustand der Fuses (SPI disable und RCEN) als letztes Byte in die Zieldatei. Bei der Programmierung eines Bausteins mit einer solchen Datei werden also auch die Fuses entsprechend programmiert.

 

Atmel AVR Assembler 1.30

Dieser Assembler für die AT90S-Serie kann kostenlos von Atmel aus dem WWW bezogen werden. Für die Programmierung der Bausteine sind folgende Einstellungen zu wählen:

Das Format "Intel Intellec 8/MDS" entspricht dem normalen Intel HEX Format. Wenn im Assembler ein ".eseg" Bereich erzeugt wird, gibt der Assembler auch für das EEPROM des Controllers Daten aus. Diese Datei bekommt automatisch und ohne Einstellmöglichkeit die Namenserweiterung ".EEP". Das Datenformat entspricht dem für das Programm eingestellten Format. Bei der obigen Einstellung wird also eine Datei im Intel Hex Format erzeugt, deren Namen nicht auf ".HEX" endet. Damit diese Datei bei der Programmierung korrekt konvertiert wird, muß sie umbenannt werden.

Beispiel:

Sie assemblieren die Datei yourapp.asm. Daraus werden unter anderem folgende Dateien erzeugt:

yourapp.hex ; in FLASH-Programmspeicher programmieren

yourapp.eep ; umbenennen in EEPROM.HEX und in

; EEPROM-Datenspeicher programmieren

Mit yourapp.hex wird der FLASH-Programmspeicher des Controllers programmiert. Die Datei yourapp.epp wird umbenannt in eeprom.hex. Die Änderungen des Namens ist notwendig, damit die Datei als Intel Hex Datei erkannt wird. Dann wird die Datei in den EEPROM-Datenspeicher des Controllers programmiert. Dabei sollte die Option "vorher löschen" nicht aktiviert werden. Achtung: Die Löschfunktion löscht immer beide Speicher (FLASH und EEPROM) des Controllers.