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Universalprogrammiergerät hed.chip, Version 3.24 hed-chip

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Serielle Speicherbausteine

EEPROMs. serielles 2-Draht Interface, I²C

hed.chip programmiert I²C-EEPROMs, angefangen beim 128 Byte 24C01A bis hin zum 32 kByte 24C256. Der Programmieralgorithmus orientiert sich an den Bausteinen von Atmel, Serie AT24C__. Es werden aber keine speziellen Features dieser Bausteine benutzt, so daß auch Bausteine anderer Hersteller programmierbar sein sollten. Die Bausteine vieler Hersteller wurden schon entsprechend getestet und in die Bausteinliste aufgenommen.

Einige I2C-EEPROM verfügen über einen programmierbaren Schreibschutz. Im Falle der SGS Thomson Bausteine der Serien ST24C** und ST25C** wird dieser Schutz durch den Inhalt der zwei letzten Speicherstellen des Bausteins und dem Pegel am Eingang PRE# bestimmt. Um diesen Schutzmechanismus zu benutzen, muß die Quelldatei für diese Speicherstellen die entsprechenden Werte enthalten.

Moderne Bausteine gibt es auch in Versionen für niedrige Versorgungsspannungen. Alle mir bekannten Bausteine können jedoch auch bei 5V programmiert werden. Manche Kunden benutzen hed.chip um I2C-EEPROMs in einer Schaltung zu programmieren. Für diese Kunden wurden für einen Teil der I2C-Bausteine Low Voltage Routinen implementiert. In der Bausteinliste sind diese Bausteine als Typen "AT24LV***" enthalten.

Philips PCF85**C-2

hed.chip unterstützt die Bausteine PCF8582, PCF8594 und PCF8594. Diese I2C-EEPROM sind den entsprechenden Typen der Serie 24C sehr ähnlich. Der einzige Unterschied ist, dass beim Lesen der interne Adress-Zeiger nicht über die 256-Byte Seitengrenze hinaus inkrementiert wird.

EEPROMs, serielles 3-Draht Interface, SPI

hed.chip programmiert die Serien AT25*** von Atmel und X25*** sowie X25F0** von Xicor. Bei diesen Bausteinen kann ¼, ½ oder der ganze Baustein per Software gegen weitere Programmierung geschützt werden. Dazu muß bei der Programmierung der Parameter /s angegeben werden:

/s0 Baustein ungeschützt

/s1 erstes ¼ des Bausteins schreibgeschützt

/s2 erste ½ des Bausteins schreibgeschützt

/s3 ganzer Baustein schreibgeschützt

Um auf diese Weise geschützte Bausteine mit hed.chip neu zu programmieren, muß der Baustein zunächst gelöscht werden. Dazu reicht die zusätzliche Angabe des Paramters /e in der Befehlszeile. SPI-EEPROMs anderer Hersteller sind in Vorbereitung.

FPGA-Configuration Memories der Serie AT17C___

werden im Adapter AT17C programmiert. In diesen Adapter können Bausteine in den Bauformen DIP8 und SOIC20 eingesetzt werden. hed.chip erkennt automatisch den eingesetzten Baustein. Die Polarity Option wird abhängig von vier Byte in der Quelldatei programmiert. „active LOW" bedeutet dabei, daß OE bei LOW active ist.

Baustein Adresse Inhalt Polarität Option
AT17C65 02000h FF FF FF FF active LOW (RESET/oe#)
AT17C65 02000h 00 00 00 00 active HIGH (reset#/OE)
AT17C128 04000h FF FF FF FF active LOW (RESET/oe#)
AT17C128 04000h 00 00 00 00 active HIGH (reset#/OE)
AT17C256 08000h FF FF FF FF active LOW (RESET/oe#)
AT17C256 08000h 00 00 00 00 active HIGH (reset#/OE)

Wenn die Quelldatei an diesen Adressen andere Werte enthält, bleibt die Polarity Option unverändert. hed.chip meldet dann beim Verify einen Fehler ab Adresse 2000h, 4000h bzw. 8000h. Die gleiche Fehlermeldung erscheint, wenn man bei der Programmierung über die Kommandozeile eine andere Polarität erzwingt als in der Quelldatei vorgegeben und anschließend mit dem Befehlsparameter /v einen Vergleich durchführt.

Die Polarity Option kann auch durch zusätzliche Angabe von /s1 bzw. /s2 in der Kommandozeile bestimmt werden. Dabei haben Angaben in der Kommandozeile Vorrang vor Angaben in der Quelldatei.

S0: Polarität wird durch Quelldatei bestimmt (Default)

S1: Polarität active LOW (RESET/oe#)

S2: Polarität active HIGH (reset#/OE)

 

Werden serielle Speicherbausteine gelöscht, wird der gesamte Baustein mit 0FFh beschrieben und im Falle der AT17C-Serie die Polarity Option auf active LOW eingestellt. Ein Löschvorgang ist vor der Programmierung nicht erforderlich.